Titel dieser Seite: Projekt: Villa P1

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Fotos: Karl-Heinz Schwarz

Beschreibung

Gemeinsam mit Dipl.-Ing. Karin Schwarz Viechtbauer.

Ursprünglich war ein mit dem Nachbarhaus gekuppeltes Doppelhaus mit massivem Untergeschoß und unattraktivem Obergeschoß in Fertigteilbauweise gegeben.(Das Nachbargebäude erinnert noch heute an diesen Ursprung). Der Zustand des Fertigteilhauses rechtfertigte – glücklicherweise – den Abbruch, so daß auf einem Untergeschoß, das straßenseitig im Hang verschwindet und im Garten das Erdgeschoß bildet, aufgebaut werden konnte.

Die Planung antwortet auf den parallel zum Hang angelegten Untergeschoß-Sockel mit einem in einem Winkel von 90° mittig darauf gestellten Neubau, so daß zu beiden Seiten des neuen Erdgeschosses zwei Terrassen unterschiedlichster Ausprägung entstanden.

Das neue Erdgeschoß liegt im Innenraum wie eine Brücke über dem Untergeschoß, wodurch wichtige Sichtbeziehungen zwischen oben und unten, zwischen Wohngeschoß oben und Schlafgeschoß unten entsteht. Das natürliche Licht aus dem Erdgeschoß fällt durch die Brückenlösung des Erdgeschosses ins Untergeschoß und erhellt Spielflur und das, hinter eine Glasbausteinwand in den Hang gebaute, Badezimmer.

Dem Wunsch der Bauherren nach einem Dachgeschoß mit Dachbodencharakter wurde mit einem von den Außenmauern zurückgesetzten Satteldach entsprochen. Gegen den Garten und die Stadt bleibt das Satteldach weit hinter der darunterliegenden Außenmauer zurück, so daß eine große Terrasse mit phantastischem Blick über Wien, die den Bewohnern als privatester Außenraum dient, entsteht.

Das Haus präsentiert sich zur Straße klein und zurückhaltend; die Eingangstür mit ihrem transparenten Vordach steht im Mittelpunkt. Diese erreicht man über einen leicht geneigten Betonsteg; das Gelände daneben fällt entsprechend der Hanglage.

Daten und Fakten