Titel dieser Seite: Wettbewerb: Papenburg

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Beschreibung

Städtebaulicher und Landschaftsplanerischer Rahmenplan

Errichtung von neuen Kanälen Parallel und Normal zum bestehenden Hauptkanal.
Das Städtebauliche Image Papenburgs soll durch die weitere Errichtung von Wasserflächen (Kanälen und Häfen) unterstrichen und ausgebaut werden. Die Böschungen zu den Kanälen werden an der Südseite mit Treppenanlagen ausgestattet, so dass ein direkter Kontakt mit dem Element Wasser ermöglicht wird.

Weiterführung des typischen Straßen- bzw. Gassensystems Papenburgs
Im Abstand von 10m werden dreigeschossige Hauszeilen errichten, die eine Frontbreite von 5m aufweisen.

Im Erdgeschoss (h=4m) befinden sich überwiegend Geschäfte und Gewerbebetriebe, im ersten Stock (h=3m) überwiegend Büros bzw. Wohnungen und im zweiten Stock (h=3m) sind ausschließlich Wohnungen.

Den Häusern vorgelagert sind 1,5-2,0m tiefe Stahlkonstruktionen. Diese können als Balkone, Veranden, Wintergärten, Laubengänge, Arkaden, Schaufenster, oä. verwendet werden.

Der Bereich zwischen den Hauszeilen ist öffentlicher Raum, der als dieser in der üblichen Form Verwendung finden kann. Hier können je nach Geschäfts- bzw. Gewerbebetrieb unterschiedliche Aktivitäten stattfinden. Die Oberflächen zwischen den Hauszeilen bestehen aus Holzbohlen, Granitsteinen oder Betonplatten.

Schaffung von neuen Liegeplätzen für Wasserwanderer
Um auch Segelschiffe möglichst Nahe an das Zentrum heran zuführen, befinden sich keine Brücken über den neu geschaffenen Kanal. Die Liegeplätze werden in Form von Häfen angelegt.

Anbindung der Öffentlichen Einrichtungen (Stadthalle, Museen, etc.) an das neue Kanalsystem
Durch die Anbindung der Öffentlichen Einrichtungen an das Kanalsystem können zusätzliche Attraktionen und Aktivitäten gesetzt werden.

Der Stadthalle wird eine Schiffsanlegestelle zugeordnet. Dem Museum Ölmühle wird eine öffentliche Fläche, die für künstlerische und gewerbliche Aktivitäten (Fischmarkt, Flohmarkt, etc.) vorgesehen ist vorgelagert. Der bestehende Yachtclub erhält einen repräsentativen Hafen. Das Heimatmuseum wird so in die Bebauung integriert, dass eine Platzfläche entsteht, die für Kulturelle Aktivitäten genutzt werden kann.

Die Erschließung erfolgt mit dem PKW über den Deverweg, den Hauptkanal links und der Straße "An der alten Werft". Parkhäuser an den erwähnten Straßen nehmen den Individualverkehr für die Bewohner und die Besucher der Öffentlichen Einrichtungen auf. Der gesamte Bereich innerhalb des Planungsgebietes ist nur für Fuß- und Radverkehr zugelassen. Die An- bzw. Ablieferung für die Geschäfte und Gewerbebetriebe ist möglich.


Fuß- und Radwege
Alle Fuß- und Radwege sind als Wassergebundene Decke ausgeführt.


Freiflächen
Die Flächen zwischen den Hauszeilen und den Kanälen sind halböffentliche und öffentliche Grünflächen, die mit Spiel und Sportmöglichkeiten (Tennis, Minigolf, Kinderspielplätze, Streetballflächen, Fußballplätze) sowie Erholungseinrichtungen (Mietgärten, Liegewiesen, Spazierwege, Sitzbereiche) ausgestattet sind.


Städtebauliches Strukturkonzept

  • Errichtung von neuen Kanälen parallel und normal zum bestehenden Hauptkanal.

  • Begradigung des Hauptkanals im Bereich des bestehenden Hotels.

  • Einbindung der bestehenden Werft und des Docks in das neue Kanalsystem.

  • Weiterführung des Typischen Straßen- bzw. Gassensystems Papenburgs.

  • Die Schaffung von neuen Liegeplätzen für Wasserwanderer, diese werden so weit wie möglich an das Zentrum herangeführt.

  • Anbindung der öffentlichen Einrichtungen (Stadthalle, Museen, etc.) an das neue Kanalsystem.

  • Begradigung der Straße "An der alten Werft".

  • Die Erschließung erfolgt mit dem PKW über den Deverweg, den Hauptkanal links und der Straße "An der alten Werft".

  • Parkhäuser an den erwähnten Straßen nehmen den Individualverkehr für die Bewohner und die Besucher der öffentlichen Einrichtungen auf.

  • Der Gesamtbereich innerhalb des Planungsgebietes ist nur für Fuß- und Radverkehr zugelassen. Die An- bzw. Ablieferung für die Geschäfte und Gewerbebetriebe ist jedoch möglich.


Vertiefungsentwurf

Erholungs- und Sportflächen
Die Flächen zwischen den Hauszeilen und den Kanälen sind als Erholungs-, Spiel- und Sportflächen konzipiert.

Den Häusern auf der Südseite vorgelagert sind Mietergärten, die vom Erd- bzw. Obergeschoss erreichbar sind.

Die Flächen zwischen der Nordseite der Häuser und den Kanälen sind für die Anlage von Kinderspielplätzen und Sportflächen vorgesehen.

An beiden Seiten der Kanäle befinden sich Fuß- bzw. Radwege, die als Wassergebundene Decke ausgeführt werden. wobei die Wege entlang des Haupt- und, des neu geschaffenen, Nord-Süd Kanals mit einer Baumreihe ausgeführt werden. Zwischen den Bäumen sind Sitzflächen angeordnet. Hier ist ein Ausruhen und Betrachten der Schiffe möglich.

Die Böschung auf der Nordseite der Wet-Ost gelagerten Kanäle ist in Form einer Stufenanlage ausgeführt, damit ist ein direkter Kontakt mit dem Wasser möglich. Der Entlang dieser Böschung angelegte Weg ist mit Ruheinseln ausgeführt. Die Flächen zwischen diesen Ruheinseln und den Mietergärten sind mit unterschiedlichen Pflanzungen als Abstandsgrün und Sichtschutz ausgeführt.

An der Westseite der Stadthalle wurde eine Allzwecksportfläche für verschiedene Ballsportarten vorgesehen.

Wasserflächen
Die neuen Kanäle sind dem bestehenden Hauptkanal angepaßt und 10m breit.

Entlang des neu geschaffenen Nord-Süd Kanals wurden mehrere kleine Häfen angeordnet. Diese Häfen dienen den Wasserwanderern als Anlegestellen. Für den örtlichen Yachtclub wurde ein repräsentativer Yachthafen in direkter Verbindung zum Clubhaus errichtet.

Der neu errichtete Nord-Süd Kanal besitzt keine Brücke, so dass ein Einfahrt auch für größerer Motorboote und Segelschiffe bis in den südlichsten Hafen möglich ist. Ausgehend von den Häfen ist die weitere Benützung der Kanäle mit Kanu oder Paddelbooten möglich.

Erschließungsflächen
Die Wege entlang des Kanals sind als Wassergebundene Decke ausgeführt und nur für den Fuß- und Radverkehr vorgesehen. Die Fuß- und Radwegbrücken sind aus Holz.

Die Erschließung der Geschäfte und Gewerbebetriebe innerhalb des Planungsgebietes ist übe den Hauptkanal durch Brücken bzw. über die Straße "An der alten Werft" möglich.

Veranstaltungsflächen
Die Flächen um die öffentlichen Einrichtungen (Stadthalle, Museen, etc.) sind gepflastert und von Bepflanzung freigehalten, damit diese die städtische Funktion (geschäftliche, gewerbliche, kulturelle Funktion) eines Platzes erfüllen können.

Straßen- bzw. Gassenraum
Im Abstand von 10m werden dreigeschossige Hauszeilen errichten, die eine Frontbreite von 5m aufweisen.

Im Erdgeschoss (h=4m) befinden sich überwiegend Geschäfte und Gewerbebetriebe, im ersten Stock (h=3m) überwiegend Büros bzw. Wohnungen und im zweiten Stock (h=3m) sind ausschließlich Wohnungen.

Den Häusern vorgelagert sind 1,5-2,0m tiefe Stahlkonstruktionen. Diese können als Balkone, Veranden, Wintergärten, Laubengänge, Arkaden, Schaufenster, oä. verwendet werden.

Der Bereich zwischen den Hauszeilen ist öffentlicher Raum, der als dieser in der üblichen Form Verwendung finden kann. Hier können je nach Geschäfts- bzw. Gewerbebetrieb unterschiedliche Aktivitäten stattfinden. Die Oberflächen zwischen den Hauszeilen bestehen aus Holzbohlen, Granitsteinen oder Betonplatten

Daten und Fakten

Art des Wettbewerbs Offener städtebaulicher Realisierungswettbewerb
Thema Wohnen, Wirtschaft und Wasser in der Stadtmitte Papenburg
Abgabe 05.05.1999
Mitarbeiter Cand. Arch. Markus Ulrich
Resultat 1.Runde