Titel dieser Seite: Wettbewerb: Stift Ossiach

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Beschreibung

Der WANDELGANG umschließt das Stift, die Kirche und den Friedhof in Form eines zum See offenen Trapezes und wird gesäumt von einer Reihe von Laubbäumen, vorzugsweise Linden.
Dieser große Umgang in Anlehnung an den Typus des Kreuzganges ist zu verstehen als räumliche Fassung des Umraumes des Stiftes zur Definition des Kulturbereiches Ossiach, als Spazierwerg für Besucher sowie als Weg für die Anordnung künstlerischer Arbeiten.

Der STEG verbindet als weithin sichtbares Signal das Stift mit dem See und stellt ein ZEICHEN für Stift Ossiach und seine kulturellen Aktivitäten dar. Der Steg ist in einer Holzkonstruktion ausgeführt und verläuft waagrecht vom Osttor des Stiftes durch das Westtor im Bereich des Obergeschosses hindurch bis in den See, wo er auf Grund seiner Höhe den Ausblick auf den See und die Aussicht über den See sowie in das umgebende Panorama ermöglicht.
Besucher, die mit dem Schiff kommen, gehen unterhalb des Steges gedeckt und regengeschützt zum Westtor des Stiftes in den Innenhof. Eine geradeläufige Treppe verbindet den Steg mit dem Gelände und bietet so die Möglichkeit, von der Schiffsanlegestelle bzw. Uferpromenade aus direkt den Innenhof des Stiftes zu erreichen.
Von der Ebene des Steges aus ist die direkte Anbindung des Hotels gegeben, sowie die niveaugleiche Verbindung mit den Parkplätzen. Es bestünde die Möglichkeit, neben der Treppe einen Lift anzuordnen. Die Achse des Steges verläuft über den östlichen Vorhof des Stiftes hinaus weiter in das umgebende Grünland.

Die UFERPROMENADE wird etwas erhöht entlang des Seeufers als Spazierweg angelegt.

Der INNENHOF wird durch die Situierung des waagrechten Steges in unterschiedliche Bereiche gegliedert. Der nördliche Teil nimmt eine Veranstaltungsfläche für ca. 600 Personen sowie eine Bühne von ca. 100 m2 auf. Das Gefälle des Hofes wird in diesem Bereich in Terrassen aufgenommen, wobei die Bühne entlang der Wand des Westflügels des Stiftes am tiefsten Punkt situiert wird. Durch die abgetreppte Ausgestaltung des Hofbereiches kann dieser für Veranstaltungen verschiedenster Art des Carinthischen Sommers genutzt werden. Überdacht wird dieser Teil des Innenhofes in einfachster Weise in Form von gespannten Stahlseilen und darüber gezogenen Planen, die bei Bedarf auf- und zugezogen werden können.
Der südliche Teil des Innenhofes bleibt natürlich modelliert und kann für diverse Aktivitäten wie Café, Büffet, etc. Verwendung finden. Die Pflasterung des Innenhofes erfolgt in Natursteinplatten unterschiedlicher Größe, vorzugsweise maltataler Gneisplatten. Der Steg wird durchgehend mit einem Belag von Lärchenbohlen ausgeführt.

Der PARKPLATZ ist östlich des Stiftes auf jener Fläche vorgesehen, die schon bisher als Abstellplatz genutzt wurde. Wichtiges Anliegen und Gestaltungsschwerpunkt ist es, alle Autos aus dem Bereich zwischen dem Stift und dem See zu entfernen und auf einer mit Rasensteinen befestigten Fläche unter einer dichten Gruppe von Laubbäumen, vorzugsweise Feldahorn, zu verlegen, wobei eine Erweiterung Richtung Osten möglich ist.
Die Baumgruppe bildet einen wichtigen räumlichen Abschluss des östlichen Platzes vor dem Stift.
Über die Erschließung des Parkplatzes wird die Entsorgung des neuangelegten Friedhofes erreicht.

Der GASTGARTEN bleibt bestehen, er wird jedoch näher an das Gebäude herangerückt und an der südwestlichen Ecke situiert.

Das NEBENGEBÄUDE mit den Funktionen Geräteraum, Lager und Müllbox wird entlang der nördlichen Platzwand in Fortsetzung der Sakristei als langgestreckter, weiß verputzter Baukörper ausgeführt und dem Ensemble untergeordnet eingegliedert.

Daten und Fakten

Art des Wettbewerbs Offener, Baukünstlerischer Wettbewerb
Thema Baukünstlerischer Wettbewerb Außenanlagen Stift Ossiach
Abgabe 15.03.1999
Partner Arch. Mag. Arch. Johanna Rainer
Mitarbeiter Dipl.-Ing. Markus Ulrich (Modellbau)
Dipl.-Ing. Birgit Freudl
Resultat 1.Runde