Titel dieser Seite: Wettbewerb: Bundesamtsgebäude Graz

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Beschreibung

Städtebauliche Eingliederung des Gebäudes
Durch die Ausweitung der Mur im Bereich des neuen Bundesamtsgebäudes wird die Bevölkerung näher an die Mur herangeführt und ein städtebaulicher Höhepunkt in der Körösistraße geschaffen. Der Hafen ist mit einer Baumallee umgeben, Stufen führen zur Mur. Um das Gebäude entsteht ein verkehrsfreier Bereich in dem sich die Besucher ungestört bewegen und aufhalten können. Das neue Bundesamtsgebäude „schwimmt in der Mur“ und symbolisiert ein angedocktes Schiff bzw. einen gestrandeten Fisch. Durch diese Anordnung schirmt das neue Gebäude die Mur nicht ab sondern öffnet den Raum zur Mur.

Baukörper und Grundriss
Der Grundriss des Gebäudes ist einem Schiff bzw. einem Fisch nachempfunden, welches im Hafen angedockt hat. Im Erdgeschossniveau befindet sich der Eingang, das Restaurant und öffentliche Einrichtungen (WC, Telefonzellen usw.) Von hier aus sind die publikumsintensiven Räume über Rolltreppen, Aufzüge und Treppen rasch erreichbar. Im Untergeschoss die Bibliothek, die Seminarräume und Teile des Vermessungsamtes. Im 1.Stock die Stipendienstelle und das Asylamt.

Fassade
Die Fassade ist zu 90 % mit grünen, senkrechten, beweglichen Lamellen versehen. Diese Lamellen haben während des Tages die Aufgabe des Sonnenschutzes und während der Nachtstunden (Lamellen werden komplett geschlossen) die Aufgabe die Auskühlung des Gebäudes zu verringern. Die grüne Farbe (Kupferblech) symbolisiert die Landesfarbe der Steiermark.

Daten und Fakten

Art des Wettbewerbs Anonymer, einstufiger Wettbewerb
Thema Erlangung von Entwürfen für ein Bundesamtsgebäude in Graz
Abgabe 25.06.2000
Mitarbeiter Cand. Arch. Johann Brunnbauer
Resultat 2.Runde